2003.04.21 Ostersingwoche 2003 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   

Ostersingwoche 2003 auf dem Leuenberg


21. bis 26. April 2003

Das gesungene Wort-

     Das gesprochene Wort-

So wie ein Stück Stoff aus Zettelfäden und Schuss entsteht, wird in einer Singwoche aus dem gesungenen  und dem gesprochenen Wort ein schönes Ganzes. Was die beiden Leiter der Ostersingwoche Wolfgang Rothfahl (Musik) und Hans-Jürg Stefan (Wort) vorbereitet, im übertragenen Sinn „angezettelt“ haben, war etwas vom Feinsten.
Das Thema der Woche: Kyrie eleison und Jochen Klepper, (geboren 1903) zog sich wie ein Bogen über all die Tage.

Kyrie eleison – erbarme dich Herr

-         der erste Satz aus der ergreifenden Messe von Antonin Dvorak

-         die Motette Nr. 4 von Andreas Hammerschmidt: „Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz“

-         „Sende aus deinen Geist“ nach dem Satz von Wilm Geismann

-         „Ich bin die Auferstehung und das Leben“ von Gallus Dressler

Und dann die verschiedenen Jochen Klepper-Lieder u. a. nach Claude Goudimel, Fritz Werner und als besondere Köstlichkeit das Abendlied „Ich liege, Herr, in deiner Hut“ mit einem Satz des Chorleiters Wolfgang Rothfahl, um nur einiges zu nennen.
Vollkommene Ergänzung bildeten das Morgengebet mit Betrachtungen der verschiedenen Tageslieder und der Tagesschluss in einer einfachen schönen Liturgie. Hans-Jürg Stefan war es gegeben, den Sängerinnen und Sängern Leben und Werk Jochen Kleppers eindrücklich vor Augen zu führen.
Man denke aber nicht, eine Ostersingwoche sei nur eine ernsthafte Arbeitswoche, bestehend aus Gesang und Gebet. Sicher haben alle Anwesenden viel gelernt und profitiert. Aber allein schon das Einsingen auf der Terrasse bei Vogelgezwitscher und beobachtet von neugierigen Kühen sorgte für viel Heiterkeit.

 Was ist sonst noch an Glanzlichtern aufzuzählen?

-         Das ad-hoc Orchester, das bei seinen Einsätzen  den Chorgesang gekonnt begleitete

-         Dass zwischendurch zur Auflockerung Lieder aus dem „Geselligen Singen“ angestimmt wurden

-         Der Schlussabend  mit all den Überraschungen bis hin zu den lüpfig gespielten Appenzellerweisen

-         Das Zentrum Leuenberg mit dem aufmerksamen Personal und der schmackhaften, vielseitigen Küche

-         Zeithaben für sich und das Zusammensein mit Gleichgesinnten

-         Der überbordend blühende Frühling auf dem Leuenberg fern von Lärm und Hektik

-         Und last but not least die feierliche Abschlussstunde am Samstagmorgen und der Gottesdienst am Sonntag in Brugg

Als Reichbeschenkte kehrten die Teilnehmer zurück in den Alltag.

Doris Schildknecht
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 25. Februar 2009 um 18:32 Uhr