2001.10.26 Musiktheater mit Kindern PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   

 Fortbildungskurs Musiktheater 2001 für Kinder und Jugendliche

     

"Musiktheater für Kinder und Jugendliche“ ein Fortbildungskurs vom 26. – 28. Oktober in der Kartause Ittingen

Schon der Rahmen des Fortbildungskurses stimmte: Die in goldene Herbstsonne getauchte Kartause Ittingen, - seit 150 Jahren nicht mehr Kloster, aber als Begegnungszentrum und Bildungszentrum immer noch ein der Konzentration förderlicher Ort; dazu die reibungslose Organisation und liebevolle Umsorgung durch die Initiatoren des Kurses (besonders Hedy Kienast und Christoph Wartenweiler) – von einer Information und gut sortierten Notenausstellung bis hin zu Halsbonbons und leckeren Pausenäpfeln, war einfach an alles gedacht worden !
Der Kursinhalt selber hatte zwei Schwerpunkte und sicher kann man auch sagen Höhepunkte. Zum einen war es die Werkeinführung ( durch das Komponisten – Regisseur - Dirigententrio ) und der Besuch der Uraufführung des Musiktheaters „ Himmel Erd und Höll – die tragische Historie des Dr. Faustus“ im Schaffhauser Münster eine ganz in sich stimmige, uns inspirierende und beeindruckende Aufführung. Zum anderen waren es die von den Kursleiterinnen Maria Tresa Splett – Sialm und Corinna Vitale äusserst einfallsreich gestalteten Unterrichtseinheiten und Workshops. Da ging es um ganz bewussten Umgang mit verbaler -, musikalischer – und Körpersprache, um Spontaneität, blitzschnelles Reagieren ( mit „Köpfchen“ aber ohne “Verkopfung“), Improvisieren und Erfinden. Dies alles wurde in spielerischer Form vermittelt und erarbeitet - zeitweise konnte man sich fast wie in einem Riesen – Pictionnary - Spiel fühlen.  Und da jeder durfte, aber niemand musste, liess sich die gesamte Gruppe zu erstaunlich viel Kreativität hinreissen. .Das Verfassen eines „Bordbuches“, als spätere Erinnerungshilfe , wurde von Vielen als hilfreich empfunden.
Ein erster Versuch, das Gelernte auszuprobieren und zu konkretisieren, geschah während der, den Kurs abschliessenden Vesper in der Klosterkirche. Was wir genau lernten, wird wohl schwierig zu formulieren sein und sich eher im Laufe der nächsten Wochen in der Praxis zeigen. Sicher ist aber, dass jede(r) mit vielen Denkanstössen und guten Ideen bereichert nach Hause fuhr.

Ein Dankeschön an alle, die es durch Ihren Einsatz ermöglichten, diesen Fortbildungskurs durchzuführen.
                                                                                       Regine Kummer / Genf
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 25. Februar 2009 um 18:23 Uhr